Zeitweise lebensmüde – Mein Buch ist fertig :-))

Lange war es still hier auf dem Blog. Das hatte einen guten Grund: Die Abschlussarbeiten waren umfangreich. Ich bin glücklich und sooo aufgeregt, denn endlich ist es soweit: Seit letzter Woche gibt es mein erstes Buch zu kaufen!!

Zeitweise lebensmüde – Mein Leben mit den Multisystemerkrankungen MCS und ME/CFS
(Multiple Chemical Sensitivity und Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrom)

Ich freue mich unglaublich und bin dankbar, dass ich das Projekt abschließen konnte. Gleichzeitig bin ich total gespannt, welche Resonanz das Buch erzeugt und welche Menschen ich dadurch kennenlernen werde. Und ich bin neugierig darauf, ob sich mein Wunsch erfüllen wird, es möge andere Kranke inspirieren, sich auf ihren ganz eigenen Heilungsweg zu machen. Ich hoffe sehr, dass viele entsprechende Geschichten ihren Weg zu mir finden.

Zu kaufen gibt es mein Buch als Hardcover, Paperback und E-Book. Klicke einfach HIER oder auf das Cover-Bild. Wenn Du mir einen Gefallen tun magst, bestellst Du direkt bei tao.de, dann ist meine Provision je Buch um 0,70 bis 1,95 € höher. Tao.de ist übrigens das Selfpublishing-Portal der Kamphausen-Gruppe, die ich den zukünftigen Autoren*innen unter Euch nur wärmstens empfehlen kann.

Bist Du jetzt neugierig geworden? Dann gibt Dir die folgende Inhaltsbeschreibung des Buchhandels einen guten Vorgeschmack. Oder möchtest Du lieber durch das Inhaltsverzeichnis blättern und eine Leseprobe haben? Dann bist Du HIER richtig. Viel Spass beim Schnuppern!

 

Bis zu ihrem 31. Lebensjahr führte Barbara ein modernes, optimistisches Leben. Ein abgeschlossenes Studium, eine liebevolle Partnerschaft und gute Freunde, ein erfüllender Job und viel Sport in der Freizeit – alle Zeichen wiesen in eine freudvolle Zukunft. Doch plötzlich wurde das alles unerreichbar. Mit den Diagnosen MCS und ME/CFS (Multiple Chemical Sensitivity und Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome) schlichen sich Schmerz, Angst und Isolation in ihr Leben. Und das Schlimmste war die Zukunftsaussicht: unheilbar.

Dieses Buch lässt Sie auf bewegende Weise teilhaben am ganz persönlichen Ringen von Barbara Karin Gstöttner um Momente der Lebendigkeit im Dickicht ihrer unerforschten Multisystemerkrankung. Die Autorin beschreibt anhand des Modells von E. Kübler-Ross (Phasen eines Verlustes) ihren Lebensweg seit ihrer Diagnose im Jahr 2004. Neben den täglichen Herausforderungen folgen Sie der emotionalen Berg- und Talfahrt durch gesundheitliche Erfolge und Rückschläge. Sie erfahren von umweltmedizinischen Therapieverfahren, aber auch von der Suche nach anderen Erklärungen für die Erkrankung. Verschiedene alternative Heilungswege werden zu persönlichen Lichtblicken in einer scheinbar ausweglosen Situation und runden das Buch ab. Erleben Sie den tiefgreifenden inneren Wandlungsprozess mit und freuen Sie sich über langsame und zarte Verbesserungen der gesundheitlichen Situation der Autorin. Die Lese-Reise endet im Jahr 2013 mit der Erkenntnis, dass es auch mit einer unheilbaren Multisystemerkrankung eine lebenswerte Zukunft gibt.

9 Kommentare


  1. Lebensbejahend und beeindruckend

    Barbara Gstöttner schafft mit ihrer sehr direkten Erzählweise ein Buch, welches ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Nicht nur, dass die Wechselwirkung ihrer Krankheiten einen monumentalen Kraftakt abverlangen, ein „normaleres“ Leben zu führen.. nein, es kommt noch mehr.

    Wer jetzt erwartet, sentimentale Inhalte oder gar esoterische Verschwurbelung zu bekommen, der liegt falsch. Auch wenn ihr Weg spirituell-pragmatisch ist und war, so ist die Bewältigung ihrer Krankheit oder aber auch der Umgang damit anhand innerer Bilder nachvollziehbar, eine loyale, liebevolle Familie, gute Freunde und letztendlich die Begegnung mit ihrer Kraft ermöglichen ihr, dieses „normalere“ Leben zu führen.

    Keinesfalls werden die dunklen Tage oder die Antriebslosigkeit verhehlt.. die Herausforderung des täglichen Einkaufs, die Begegnung mit Wut, Zorn, Trauer, Depression aber eben auch mit Kraft, Liebe, Stärke, Humor und Mut.

    Da Freunde von mir betroffen sind von den Krankheiten (einzeln , nicht in Wechselwirkung) war ich sehr angetan von diesem Buch, da es Einblick gibt, Mut macht. Der Respekt, den ich vor dem Weg der Autorin empfinde, mal aussen vorgelassen.
    Es ist der ruhige Erzählton, der einfach kundtut vom Weg eines starken Menschen. Dieses inspiriert, denn letztendlich sind wir alle stark, selbst wenn wir schwach sind.

    Ich kann und muss dieses Buch jedem Menschen empfehlen, der mit chronischen Krankheiten udn insbesondere mit Unverträglichkeiten und auch Fatigue oder Depression und deren Folgen zu tun hat.

    Ich gratuliere zu diesem Buch. Eindringlich ohne aufdringlich zu sein.

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  3. Liebe Barbara,
    Du hast gekämpft wie ein Löwe und in allen Richtungen, bis du deinen Weg gefunden hast. Die Zeiten, in denen es einem gut geht, die möchte man ewig festhalten! In der anderen Zeit behilft man sich mit bewährten Mitteln und sucht dennoch ständig nach besseren Alternativen. Ich glaube, das ist auch gut so. Für sich und seinen Körper kann man nur selbst sorgen! Ich glaube, du hast deine Entwicklung und die vielen Fassetten der Krankheit auch für Nichtbetroffene gut erklärt. Dadurch, dass solche Krankheiten in unserem Gesundheitssystem und damit auch in der Öffentlichkeit K e i n e. Lobby haben, ist das anderen Nichtbetroffenen nur sehr schwer zu vermitteln.

    Mir ist durch dein Buch erst der Hintergrundablauf so richtig bewusst geworden. Ich vergleiche es mal mit einem gewöhnlichen Einkauf:
    Ich kaufe verschiedene Dinge ein, bringe sie nach Hause, packe sie dort aus und ordne sie ein. Beim Auspacken entsteht Müll, den werfe ich ordnungshalber in einen Mülleimer. Nur ist m e i n Mülleimer aber viel zu klein, um alles aufzunehmen. Nun kann ich verschiedene Wege gehen. Ich denke aber, weil ich wenig Energie habe: Was nützt mir? Beim nächsten Einkauf werde ich Dinge ohne oder mit geringer Verpackung kaufen, damit der Mülleimer nicht über läuft. Leider bekommen wir ja auch noch den Müll, den wir nicht gekauft haben! (Umwelt usw.)

    L.G. Imi

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  4. Trost, Zuversicht, und Ermutigung — Balsam für MCS und CFS/ME Kranke und ihre Angehörigen

    Barbara Gstöttners Buch hat mich (als selbst Betroffene) berührt, getröstet und ermutigt. Sie hat ungeschönt und ohne überflüssiges Drama beschrieben, was es mit Einer/Einem macht, wenn man in der sogenannten „Blüte des Lebens“, als leistungsmotivierter und lebensfroher Mensch von einer Krankheit beherrscht wird, welche die tagtägliche Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität auf das Niveau einer hochbetagten Greisin bzw. eines Aids- oder Krebskranken reduziert. Da hat mir mal Eine aus der Seele gesprochen: über Situationen, in welchen mich die eigene Schwäche und Verzweiflung darüber hat verstummen lassen.

    Wie es ist, wenn die Schulmedizin versagt und über Jahre hinweg behauptet, daß es sich um eine psychosomatische und NICHT um eine physiologische Erkrankung handelt und man bei aller Schwäche und Verzweiflung auch noch um die Existenzgrundlagen kämpfen muß. Und wenn sich schließlich eine Reihe von beängstigenden Diagnosen ergibt, für die keine heilenden Medikamente existieren, sondern nur lindernde Präparate, die zum Großteil nicht von den Kassen anerkannt sind. Wo hauptsächlich eine komplette, kostspielige Lebensumstellung dazu verhilft, weitere Verschlimmerungen zu vermeiden, bzw. einen einigermaßen erträglichen Lebensenergielevel schlecht und recht beizubehalten.

    Und das Beste — sie hat den in meinen Augen naheliegendsten Weg eingeschlagen und sich außerhalb des mentalen Mainstreams nach Techniken und Methoden umgesehen, die eventuell hilfreich sein können.

    Meditation, Schamanistisches Heilen, Atemtechniken, was auch immer. Sie hat sich nicht von deren schlechtem Image innerhalb wissenschaftsorientierter Kreise einschüchtern lassen. Wenn die pure Vernunft nicht hilft, fängt man eben an, nach „Wundern“ zu suchen.

    Und Barbara Gstöttner ist diesen Weg mutig und unverdrossen gegangen und hat dabei Einiges für sich gefunden, was ihr gut tut. Dies hat sie anschaulich, in seiner immanenten Logik nachvollziehbar und von den Resultaten her als lohnend beschrieben. Damit hat sie auch mir Zuversicht gegeben, meiner Intuition weiterhin zu vertrauen und auch meine bisher erprobten nichtwissenschaftlichen Wege hin zu einer Verbesserung meines Wohlbefindens weiter zu verfolgen bzw. für neue Ansätze offen zu sein. Zusätzlich zu den Angeboten der Schulmedizin.

    Für selbst von diesen Erkrankungen betroffene Menschen und für deren Angehörige, denen im Zusammenleben ungeheuer viel Engagement, Einfühlungsvermögen, Vertrauen und Gelassenheit abverlangt wird, ist dieses Buch eine wahre Bereicherung.

    Anna S.

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  5. Ich habe das Buch „Zeitweise lebensmüde“ heute zuende gelesen. Gut, ich verstehe natürlich, dass man irgendwie anfangen muss sich mit der Krankheit zu arrangieren und neue Wege für sich finden muss. Aber ich weiß nicht, wie ich das ganze für mich annehmen kann und soll. Ich bin 40, leide unter sehr stakem CFS und bin Mutter 4jähriger Zwillingsmädchen, wie kann ich da mein Schicksal für mich akzeptieren. Für mich kommt es leider nicht in Frage mir mein Umfelder neu zu suchen. Ich habe mein Umfeld. Meinen Mann und meine beiden Kinder. Ich habe große Verantwortung, der ich schon lange nicht mehr nachkommen kann. Und damit werde ich wohl für immer der Stufe 2 verhaftet sein. Mein Schicksal macht mich wütend und unendlich traurig zugleich. Ich hoffe, ich finde doch noch den einen, richtigen Weg in der Medizin.

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    1. Liebe Stephanie,
      ich kann deine – ich hoffe, das du ist ok – Wut sehr gut verstehen. Als ich so krank war, dass ich nicht mehr arbeiten konnte, waren meine beiden (Stief-) Kinder 8 und 10 Jahre alt. Ich kenne dieses Verantwortungsgefühl. Die Wut ist notwendig und dennoch wird es irgendwann an der Zeit sein, einen Schritt weiterzugehen. Lass dir die Zeit, die du dafür brauchst.
      Ob es den einen, richtigen Weg in der Medizin gibt – ich wünsche es dir sehr. Es scheint, als wäre der Weg für jeden Patient ein anderer und es braucht Durchhaltevermögen und Zuversicht, nicht „einfach“ stehen zu bleiben.
      ME/CFS ist eine so schwerwiegende Erkrankung, vielleicht hilft es dir, wenn du die eine Untrstützungsgruppe suchst? Ich empfehle dir gerne etwas, wenn du Interesse hast.
      Ich freue mich, dass du mir geschrieben hast und dich zeigst mit dem, was in dir ist.
      Ich wünsche dir von Herzen alles Gute – bleibe tapfer und mutig – trotzallem.
      Barbara

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      1. Liebe Barbara, danke für deine Antwort. Heute fällt es mir schon schwer nur zu schreiben, so schlecht geht es mir. Ja, ich hoffe immer noch sehr auf die medizinische Hilfe, obwohl ich nun schon fast 2 Jahre krank bin. Aber die Entwicklung geht ja so rasend schnell vorwärts, dass ich diese Hoffnung nicht aufgebe. Ich bin auch schon in einer Selbsthilfegruppe, nehme Tipps aber gerne entgegen. L.G. Steffi

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        1. Liebe Stephanie,
          gerne gebe ich meine Erfahrungen und Tipps weiter. Allerdings würde ich das dann lieber per E-Mail machen. Wenn du magst, melde dich hier: barbara@meinseelenauftrag.de
          Liebe Grüße
          Barbara

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