Meine Gänseblümchen der KW 11/2017

Nachdem letzte Woche von einem persönlichen Durchhänger geprägt war, habe ich diese Woche trotz MCS-Reaktionen einige Gänseblümchen erlebt.

Durch einen Workshop von Julie Holiday „Setting up…“ habe ich mich entschlossen, endlich ein kleines Yoga-Programm in meinem Tagesablauf aufzunehmen. Erst ihr Hinweis, dass morgendliche sanfte Bewegung das lymphatische System unterstützt und damit die Entgiftung gefördert wird, hat in mir eine hilfreiche Motivation bewirkt. Über Youtube habe ich Yogaübungen angepasst für ME/CFS-Betroffene gefunden, mir ein eigenes Programm zusammen gestellt und die Wirkung war verblüffend. Bis abends habe ich mich viel wohler und energetisierter gefühlt.

Wie in einem anderen Post schon angesprochen, schrieb meine Bonus-Tochter ihre erste schriftliche Abiturprüfung. Was für mich daran so besonders ist, ist ihre Gelassenheit. Sie war allerdings auch unglaublich fleißig in den letzten Monaten, hat in den Ferien immer gelernt bzw. konsequent die Schul-Lektüren sorgfältig gelesen und im Hinblick auf das Abitur präpariert. Es ist wunderbar zu sehen, wie strukturiert und diszipliniert sie an diese große Prüfung herangeht. Ich bin so stolz auf sie!

Überrascht war ich über die Hilfsbereitschaft in einem Hotel in Fulda, als wir mit der Selbsthilfegruppe ME/CFS und MCS in Fulda nach einem Raum suchten, der auch für mich verträglich ist. Weil der einzige kleine Raum mit Fliesenboden schon belegt war, durften wir den großen Saal nutzen. Einfach so. Ein tolles Gefühl. Es war mein erstes Treffen als Co-Leiterin der SHG-Gruppe und ich hatte mich voller Engagement vorbereitet. Leider waren außer der Leiterin nur noch 2 Personen anwesend. Das hat mich schon enttäuscht und auch ins Nachdenken gebracht. Ist ein persönliches Treffen bei diesem Krankheitsbild eigentlich sinnvoll? Neben der Großzügigkeit des Hotels ist mein innerer Klärungsprozess ein weiteres Gänseblümchen für mich, auch wenn ich noch keine endgültige Entscheidung getroffen habe.

Das größte Highlight meiner Woche war das Überraschungsgeschenk meines Mannes. Ein Elektro-Scooter. Mein Bonus-Sohn und mein Mann haben ihn für mich zusammen geschraubt, die englische und mit schlechten Bildern ausgestattete Bedienungsanleitung hat mich dann doch überfodert. Leider war das Wetter am Wochenende bei uns so schlecht – Dauernieselregen und kalt – dass ich ihn noch nicht nennenswert probefahren konnte. So schade! Aber die 20 Meter, die ich gefahren bin, waren HAMMER! Ein Freiheitsgefühl sondergleichen. Das wird soooo cool werden… ich freue mich riesig auf meine erste Asufahrt bei schönem und warmen Wetter.

2 Kommentare


    1. Liebe Mirjam,ich habe das Buch auch sehr genossen. Bereits der Anfang zog mich sofort in die spannende Geschichte hinein. Ich habe es (den Anfang) den Kindern beim Abendessen vorgelesen und sie haben glatt das Kauen vergessen. Mit dem sinnlichen Erzählstil ist es auch für Erwachsene sehr unterhaltsam. Liebe GrkolŸe,NiüÃa

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