Meine Gänseblümchen der KW 19-20

Manchmal ist es nicht so einfach, die Gänseblümchen zu sammeln. In den Momenten sage ich mir immer: „Der Moment ist so eindrücklich, den merke ich mich auf jeden Fall!“ Und wenn ich dann später am Computer sitze, ist mein Erinnerungsspeicher wie leer gefegt. Mal sehen, ob ich mich anhand meiner Kalendereinträge zumindest an den einen oder anderen Glücksmoment wieder erinnern kann.

  • Das Gespräch mit einem Journalisten unserer regionalen Zeitung über die Erkrankungen MCS und ME/CFS war so leicht und fluffig, dass ich meine persönlichen Erfahrungen in einer wohl eher ungewöhnlichen Tiefe beschreiben konnte.
  • Mein Mut, ein Treffen mit einem Freund abzusagen, weil ich einfach zu erschöpft war. Die Auszeit hat mir sehr gut getan.
  • Die Ruhe, die ich mir in der gesamten KW 20 gegönnt habe. Meinen Kalender habe ich (mal wieder) rigoros ausgemistet, alle anstehenden Aufgaben priorisiert und dann fokussiert nur das getan, was zu dem Zeitpunkt im Kalender stand. Absoluten Vorrang hatte Ausruhen und Schlafen bei geringstem Anzeichen von Erschöpfung.
  • Nach dem Frühstück jeden Tag zwischen 30-60 Minuten meditiert. Derzeit ist es eine Kombination aus Atemmeditation, Yoga und Hypnosemeditation / Gupta-Meditation. Je nach Lust und Laune halt. Am liebsten auf unserer Terrasse im Sonnenschein und mit Live-Vogelgezwitscher im Hintergrund.
  • Das Picknick mit meinem Patenkind. Sie ist so eine tolle Jugendliche, dass die Gespräche einfach nur berührend, ehrlich und bereichernd sind. :-)))) Außerdem ihre Zusage, uns für ein paar Tage während unseres Sommerurlaubs zu begleiten. Jippiiiiie!
  • Die wärmeren Temerpaturen, die es mir erlauben, meine Sommerkleider aus dem Schrank zu holen und mich mal wieder so richtig hübsch und sexy anzuziehen. Diese Wohlfühlklamotten im Winter habe ich so was von satt…!
  • Vormittags nach der Meditation statt an den Computer zum Spazierengehen in den Nachbarort fahren und eine neuen Weg ausprobieren. Da war sogar in der passenden kurzen Entfernung zum Auto eine Bank für meine notwendige längere Pause aufgestellt. Was für ein Glück…

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