Zwischenstand #Bewegungsziel 2019

29. November 2018 Allgemein

Anfang September hatte ich langsam mein „Sport-„Training wieder aufgenommen. Ende September formulierte ich ein verrücktes Bewegungs-Ziel für 2019. Jetzt sind 12 Wochen vergangen und ich bin zufrieden. Sehr zufrieden.

Zuerst habe ich langsame Spaziergängen um den See gemacht. Meine erste Aufzeichnung sagt: 1,25 km in 20 Minuten mit 10 Minuten Pause zwischendurch. Immer mit dem Pulsmesser, damit ich nicht über max 110 Pulsschläge pro Minute komme.

Der letzte Spaziergang war dann 2,5 km lang in 25 Minuten ohne Pause. Leider war dann das gute Wetter für mich vorbei und ich verlagerte mein Training auf das Ergometer. Seit sechs Wochen nun also Radfahren. Erst zweimal pro Woche bei 15 Watt Belastung. Mittlerweile sind es dreimal pro Woche 14 km bei 20 Watt Belastung in 45 Minuten und mit 10 Minuten Pause zwischendurch. Und einem Puls von maximal 100 Schlägen pro Minuten.

Zahlen über Zahlen. Die vermutlich nur mir etwas bedeuten. Denn vor vielleicht einem Jahr konnte ich gerade mal 3 mal 5 Minuten bei 15 Watt fahren. Und das zweimal pro Woche. Erst wenn ich mir diesen Fortschritt vor Augen führe, merke ich, wie weit ich schon gegangen bzw. geradelt bin. Ich bin stolz. Stolz auf mich. Meinen Willen. Meine Disziplin. Das ist das Gefühl in mir. Weil ich dranbleibe. Weil ich auch in den letzten Jahren nie aufgegeben habe.

Ich male mir aus, welche Strecken ich im Frühjahr draußen fahren will. Stelle mir die Frühlingssonne im Gesicht vor und den Fahrtwind. Prüfe die Streckenlänge, besser langsam anfangen, draußen hat es ja Steigungen! Bemerke auch die Unsicherheit in mir, weil ich draußen nicht einfach vom Rad absteigen kann und nur ein paar Schritte bis zum Sofa habe. Was mache ich, wenn mir im Wald die Kraft ausgeht? Wie komme ich dann wieder nach Hause? Gibt es Menschen, die mich vielleicht anfangs begleiten? Einfach damit ich wieder Sicherheit in mir und meinem Körper finden kann.

Das schönste für mich ist, dass das Ergometertraining für mich eine Belohnung darstellt, keine unangenehme Pflicht. Ich bin froh, wenn der Tag Ruhepause vorbei ist. Weil mir die Bewegung so richtig Freude macht.

 

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