Allgemein

Wenn Liebe zu viel wird

4. Dezember 2015 Allgemein

Kann denn Liebe jemals zu viel werden? Was ist das denn für eine Frage… Tja, ungewöhnlich. Und dennoch für mich ein wichtiges Thema. Ich habe mittlerweile ca. acht Wochen Erfahrungen mit der Methode Pacing gesammelt. Es gab tatsächlich einige wenige Abende, an denen ich noch Kraft verspürte. Statt mutlos und lebensunlustig stumpfsinnig in den Fernseher zu starren oder vor Erschöpfung schon um 20 Uhr ins Bett zu fallen. Einige wenige. Immerhin. Was habe ich an diesen Tagen anders gemacht? Ichweiterlesen

Ins Leben sterben… so war´s…

13. November 2015 Allgemein

Kurz nach dem Seminar fühlte ich mich wie ein zweites Mal geboren. Ich überlegte ernsthaft, einen zweiten Geburtstag im Jahr für mich einzuführen… Und das obwohl ich eine frische Entgiftungsinfusion intus hatte. Bisher war ich nie so gut gelaunt und zuversichtlich, mit all den Symptomen doch irgendwie ganz gut leben zu können. Ich hoffte bei der Anmeldung zum Seminar „Ins Leben sterben“, andere schwer erkrankte Menschen, die vielleicht sogar unmittelbar mit dem eigenen Tod konfrontiert sind, zu treffen. Dieser Wunschweiterlesen

Ins Leben sterben…

23. Oktober 2015 Allgemein

„Eines Tages werden wir sterben.“ „Stimmt. Aber an allen anderen Tagen tun wir dies nicht.“ Ins Leben sterben… …so heißt das Intensiv-Seminar, das ich in zwei Wochen besuchen werde. Schon seit ein paar Jahren besuche ich immer wieder Seminare im Institut Bewusster leben und lieben. Denn mit einer schweren chronischen Erkrankung tagtäglich zu leben, ist herausfordernd und schnell passiert es mir, dass sich mein Leben nur noch um die belastenden Symptome dreht. Und das kann ziemlich gruselig sein! Für mich,weiterlesen

Wofür es sich zu leben lohnt – zumindest für mich…

15. Oktober 2015 Allgemein

Wenn ich einen ganz schlechten Tag habe, denke ich oft, dass es eine gute Alternative wäre zu sterben. Der Tod macht mir keine Angst. Ich habe lediglich Angst vor dem Leiden beim Sterbevorgang – v.a. Schmerzen zu spüren. Glücklicherweise habe ich gelernt, mit diesen schlechten Tagen zu umzugehen. Denn es gibt einiges, weshalb ich dann an einem besseren Tag doch froh bin, (noch) am Leben zu sein (die Reihenfolge ist zufällig!). Für mich lohnt es sich zu leben, um… meineweiterlesen

Pacing: Balance zwischen Aktivität und Ruhephase

8. Oktober 2015 Allgemein

Heute bin ich in der zweiten Woche mit der Methode Pacing. Die Idee dahinter ist, dass ich eine größere Stabilität in meinem Leben gewinne statt mein Leben durch den Umgang von Symptomverschlimmerungen bestimmen zu lassen. Ich stoße wortwörtlich an meine Grenzen. Nicht nur an die äußeren, sprich körperlichen Grenzen, sondern vor allem an meine inneren Grenzen. Ich will immer so viel mehr. Ich kann mich extrem schlecht damit abfinden, wenn ich mich „nur“ ausruhe. Ich will meinen Beitrag leisten. Etwasweiterlesen

Alltagsroutine: Arztbesuche und Ausleitungsinfusion

16. September 2015 Allgemein

Ich sitze wieder im Zug auf der zweistündigen Zugfahrt nach Wiesbaden zu meinem betreuenden Arzt. Fühlt sich an wie Routine, meine Art „arbeiten“ zu gehen. Im ersten Halbjahr 2015 bin ich fast jeden Montag nach Wiesbaden in die Praxis gefahren. Nur um eine Infusion zu bekommen, die mir helfen wird, die belastenden Giftstoffe in meinem Körper auszuleiten. Mit Erfolg, wie die Tests ergeben haben. Nun, nach einer 8-wöchigen Sommerpause werde ich nur noch alle 2-3 Wochen eine Infusion bekommen. Zielweiterlesen

Lachen statt Laufen

28. August 2015 Allgemein

Ich habe mich endlich getraut. Getraut, über meine Muskelschwäche zu reden und um Unterstützung gebeten. Konkret heißt das, dass ich meinen Neurologen um Hilfe bei der Beantragung eines Rollstuhles fragte. Das fiel mir alles andere als leicht. Schon seit vielen Monaten spiele ich mit dem Gedanken, mir einen Rollstuhl anzuschaffen. Jedes Mal dachte ich: „Ach was, sooo schlimm ist es ja auch wieder nicht. Es wird schon gehen. Musst halt Deine Kraft einfach besser einteilen.“ Aber ehrlich gesagt: ich empfindeweiterlesen

Ist das jetzt was Gutes oder was Schlechtes?

19. Juni 2015 Allgemein

„Soll ich Dir jetzt gratulieren? Ja? Weil eigentlich ist es doch etwas Schlechtes… Oder doch nicht?“ So war die häufigste Reaktion auf die Nachricht, dass ich die volle Erwerbsminderungsrente dauerhaft bewilligt bekommen habe. Mir selbst ging es ähnlich. Ich wartete geradezu darauf, dass ich frustriert oder depressiv werden würde. Aber weit gefehlt. Ich machte stattdessen eine spannende Beobachtung: Ich wurde langsam. So langsam. Zumindest empfinde ich das so. Ich, die sich immer über Leistung definiert hat, die abends selten zufriedenweiterlesen

Der Traum vieler arbeitender Menschen: Die Rente

3. Juni 2015 Allgemein

Ich habe tatsächlich schon erreicht, wovon viele Menschen träumen: die Rente! Mit 38 Jahren wurde mir das erste Mal befristet auf zwei Jahre der Status der vollen Erwerbsminderung zuerkannt. Eine Verlängerung von 3 Jahren war der nächste Schritt. In den letzten Tagen kam nun der neue Bescheid von der Rentenversicherung. Jetzt habe ich es amtlich: Ich bin unbefristet berentet. Puuh, einerseits eine Erleichterung, weil endlich nach dem dritten Antrag anerkannt wurde, dass es keine Aussicht auf Besserung meiner Gesundheit besteht.weiterlesen

Mein alltägliches Gruselkabinett – Teil 2/2

12. Mai 2015 Allgemein

In den beiden Artikeln „Mein alltägliches Gruselkabinett“ beschreibe ich meine persönlichen Symptome (Teil 1) und die auslösenden Situationen (Teil 2). Damit es mal deutlich wird, mit was ich so tagtäglich zu kämpfen habe… Teil 2: Auslösende Situationen Ich glaube, am Einfachsten ist es, die verschiedenen Möglichkeiten einer chemischen Ausdünstung offensichtlich zu machen. Vollständig gesunde Menschen fällt es in der Regel schwer, ein Verständnis für die Problematik zu zeigen. Am ehesten ist das Krankheitsbild MCS (Multiple Chemical Sensitivity) für Allergiker nachzuvollziehen,weiterlesen

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